{"id":11242,"date":"2026-08-25T19:09:42","date_gmt":"2026-08-25T11:09:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.finalix.com\/news\/warum-esg-nachhaltigkeit-im-wealth-management-von-kundenzentrierung-und-nicht-von-regulatoren-getrieben-werden-sollten\/"},"modified":"2026-09-29T11:33:57","modified_gmt":"2026-09-29T03:33:57","slug":"warum-esg-nachhaltigkeit-im-wealth-management-von-kundenzentrierung-und-nicht-von-regulatoren-getrieben-werden-sollten","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.finalix.com\/de\/news\/warum-esg-nachhaltigkeit-im-wealth-management-von-kundenzentrierung-und-nicht-von-regulatoren-getrieben-werden-sollten\/","title":{"rendered":"Weshalb ESG &#038; Sustainability im Wealth Management durch Kundenzentrierung getrieben werden sollte und nicht durch den Regulator"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eines wissen wir in dieser zunehmend komplexen Welt, in der wir leben: Jobtitel werden immer l\u00e4nger \u2013 und die l\u00e4ngsten Titel scheinen oft an jene in \u201eneueren\u201c Bet\u00e4tigungsfeldern zu gehen, wie etwa jener von Dr. Marcus Fenchel, Transformation Expert for Sustainable Finance and Corporate Responsibility bei Finalix Business Consulting und bekennender Verfechter von ESG. Doch was <a href=\"https:\/\/www.hubbis.com\/articles\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hubbis<\/a> bei unserem j\u00fcngsten Interview mit ihm vorfand, war ein Finalix &#8211; Gespr\u00e4chspartner, der pr\u00e4gnant, klar, ideenreich und marktsensibel ist \u2013 f\u00fcr die Schweizer Firma konzipiert und implementiert er Transformations- sowie Organisationsentwicklungsprogramme f\u00fcr die Finanzdienstleistungsbranche als Antwort auf Sustainable Finance- und ESG-Herausforderungen. Die zentrale Erkenntnis aus dem Gespr\u00e4ch: Marcus sieht enorme Chancen f\u00fcr Privatbanken und Wealth Manager rund um Nachhaltigkeit und ESG in den Anlagen ihrer Kunden. Er bef\u00fcrchtet jedoch, dass das neue Nachhaltigkeits-Regulierungsmodell der Europ\u00e4ischen Union, sollte es in Asien gespiegelt werden, das Potenzial der Wealth Management Industrie ausbremsen wird. Warum? Weil Banken und Wealth Manager ihre kundenzentrierten Strategien und Ans\u00e4tze in den Bereichen Nachhaltigkeit und ESG nicht mehr klar formulieren und differenzieren k\u00f6nnen, wenn sie durch \u00fcberm\u00e4ssig restriktive, belastende Regeln und administrative B\u00fcrden eingeengt werden.    <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seinem <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/marcusfenchel-sustainablefinancewithpassion\/?originalSubdomain=ch\">Linkedin-Profil<\/a> hebt Marcus hervor, dass er ein Sustainable-Finance- und Transformationsprofi mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Financial Services und Business Consulting ist. Als seine Kernkompetenzen nennt er die Entwicklung von Sustainable Finance-Strategien und die Umsetzung von ESG-Konzepten, die Einf\u00fchrung grenz\u00fcberschreitender Produktangebote, das Vorantreiben von Innovations- und Transformationsprojekten, die Vorbereitung und Leitung komplexer Entscheidungsprozesse, sowie den Aufbau und die F\u00fchrung von Organisationen, Abteilungen und Teams. <\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"720\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 720;\" width=\"1280\" controls=\"\" src=\"https:\/\/www.finalix.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Time-To-Tie-Esg-To-Client-Needs-In-Asian-Private-Wealth-Management.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reaktion auf Notwendigkeit<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marcus erkl\u00e4rt, dass er einen grossen Teil seiner Zeit mit Schweizer Banken arbeitet und derzeit bei einem Schweizer Wealth Manager an einem Sustainable Finance-Projekt im Rahmen des Action Plans der Europ\u00e4ischen Union arbeitet. Der EU Action Plan umfasst mehrere Gesetzgebungspakete rund um ESG, und da viele Schweizer Banken \u00fcber eine grosse europ\u00e4ische Kundenbasis verf\u00fcgen, m\u00fcssen sie auf diese neuen regulatorischen Leitlinien reagieren und sie erf\u00fcllen. <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verlautbarungen von ganz oben<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er erl\u00e4utert, dass diese Regulierung drei Kernelemente umfasst. Das erste ist die EU-Taxonomie, in der die EU Prozesse in verschiedenen Sektoren definiert und damit die Grundlage schafft, damit Banken beurteilen k\u00f6nnen, welche ihrer Anlagen nachhaltig, teilweise nachhaltig oder m\u00f6glicherweise nicht nachhaltig sind. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zweite Element ist die SFDR, die Sustainable Finance Disclosure Regulation, welche drei klar abgegrenzte Produktkategorien definiert: Artikel-6-, Artikel-8- und Artikel-9-Produkte, die mehr oder weniger nicht nachhaltig, teilweise nachhaltig oder \u2013 im Fall von Artikel 9 \u2013 vollst\u00e4ndig nachhaltig sind. \u201eDie Banken und Wealth Manager m\u00fcssen ihre Produkte nun eigenst\u00e4ndig einer dieser drei Kategorien zuordnen\u201c, berichtet Marcus. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das dritte EU-Paket betrifft die MiFID-Regulierung, die gem\u00e4ss ihm um sogenannte Sustainability Preferences erg\u00e4nzt wurde. \u201eAlle Kunden m\u00fcssen nach ihren Nachhaltigkeitspr\u00e4ferenzen in Bezug auf ihre Anlagen gefragt werden\u201c, erkl\u00e4rt er, \u201eund die Kunden werden gem\u00e4ss drei unterschiedlichen, vom Regulator festgelegten Kategorien nachhaltiger Anlagen antworten. Kurz gesagt: Die EU definiert, was Nachhaltigkeit tats\u00e4chlich ist.\u201c <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verpackt, aber anspruchsvoll f\u00fcr Kunden und Banken<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marcus sagt jedoch, dass damit zentrale Herausforderungen verbunden sind, weil Banken und Wealth Manager nun erkl\u00e4ren m\u00fcssen, was diese drei Kategorien bedeuten \u2013 im Kern basierend auf den von der EU gelieferten Definitionen \u2013 und die Kunden anschliessend fragen m\u00fcssen, in welche dieser Kategorien nachhaltiger Anlagen sie investieren wollen und in welchem Umfang.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAufgrund der Komplexit\u00e4t und des technischen Charakters der drei Kategorien nachhaltiger Anlagen ist es f\u00fcr Banken und die Wealth-Industrie eine echte Mammutaufgabe, diese Kategorien den Kunden zu erkl\u00e4ren und darauf basierend \u2013 entlang ihrer Pr\u00e4ferenzen \u2013 Profile zu erstellen\u201c, sagt er. \u201eUnd dann m\u00fcssen sie diese Pr\u00e4ferenzen nat\u00fcrlich umgehend mit dem bestehenden Angebot (as-is) erf\u00fcllen.\u201c <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erf\u00fcllung, so berichtet er, erfolgt \u00fcber Prozents\u00e4tze: Ein Kunde k\u00f6nnte beispielsweise w\u00fcnschen, dass 50 % seines Portfolios gem\u00e4ss einer der drei Kategorien investiert wird, w\u00e4hrend die anderen 50 % nicht nachhaltig investiert sein m\u00fcssen. Das klingt zun\u00e4chst machbar \u2013 allerdings werden die Daten, um die Erf\u00fcllung der Nachhaltigkeitspr\u00e4ferenzen der Kunden \u00fcberhaupt bewerten zu k\u00f6nnen, erst 2023 verf\u00fcgbar sein, und die meisten Anlageprodukte erreichen nur sehr tiefe Prozentwerte gem\u00e4ss einer der drei Kategorien nachhaltiger Anlagen . <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Karren vor dem Pferd?<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem sagt Marcus, es gebe eine erhebliche L\u00fccke zwischen den Leitlinien und Regulierungen der EU und den tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnissen, die Kunden in der Realit\u00e4t in Bezug auf ESG haben. \u201eDamit sind wir beim Kern des Dilemmas\u201c, h\u00e4lt er fest. \u201eRegulatoren sowie Banken und Wealth Manager sind so besch\u00e4ftigt damit, ESG-Compliance-Regeln, ESG-konforme Produkte und Reporting zu schaffen, dass sie gar nicht mehr fragen, was die Kunden eigentlich wollen.\u201c  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Resultat ist eine grosse \u2013 und sogar wachsende \u2013 Kluft, oder, wie es im alten englischen Sprichwort heisst: der Karren steht oft vor dem Pferd.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auf die Kunden h\u00f6ren? Hmmmm\u2026 <\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWenn es um ihre ESG-Ziele geht, verfolgen Kunden in der Praxis mehrere zentrale Anliegen\u201c, berichtet Marcus. \u201eDas erste ist, das Risiko-Rendite-Verh\u00e4ltnis zu verbessern, und sie glauben, dass ESG dabei helfen k\u00f6nnte, auch wenn es daf\u00fcr noch nicht wirklich gen\u00fcgend Evidenz gibt. Zweitens wollen Kunden ihre Portfolios mit ihren pers\u00f6nlichen Werten in Einklang bringen, und drittens m\u00f6chten sie tats\u00e4chlich ein gewisses Mass an positiver Ver\u00e4nderung und Impact erzielen.\u201c <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und \u00fcberraschenderweise scheint die EU kaum geneigt, ihre Regeln und Leitlinien an eines dieser drei ESG-Ziele der Kunden anzupassen. Das bedeutet, so erl\u00e4utert Marcus, dass diese Kunden nun in drei Kategorien gedr\u00e4ngt werden, die sie weder wirklich wollen noch verstehen und die nicht zwingend zu ihnen passen. <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anpassung an die sch\u00f6ne neue Welt<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Banken, so Marcus, bedeutet dies, dass sie herausfinden m\u00fcssen, wie sie ihre ESG-Compliance f\u00fcr sich \u2013 und damit auch f\u00fcr die Kunden \u2013 m\u00f6glichst schmerzarm umsetzen. Der effizienteste Weg ist, bestehende Produkte so anzupassen, dass sie unter jede der drei Kategorien fallen, wenn auch nur in geringem Umfang. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eJa, sie m\u00fcssen Zeit und Aufwand investieren, k\u00f6nnen dies aber zu einem grossen Teil auf Basis der bestehenden Produkte tun\u201c, sagt er. \u201eIn der Praxis ist das jedoch eine enorme Belastung, und sie werden in eine externe Definition eingezw\u00e4ngt, wodurch sie ihre eigene Freiheit verlieren, zu definieren und zu verfeinern, wie sie Nachhaltigkeit und ESG interpretieren. Das ist mit Sicherheit kein Vorteil f\u00fcr die Banken \u2013 sie werden gezwungen, einen schmerzhaften, m\u00fchsamen regulatorischen Prozess zu durchlaufen. Sie m\u00fcssen die Daten beschaffen, ihre Beratungstools anpassen, Kundenberater schulen und rapportieren \u2013 das kostet viel Geld, und ehrlich gesagt gef\u00e4llt ihnen das \u00fcberhaupt nicht, und ihren Kunden auch nicht.\u201c <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum also hat die EU nachhaltige Anlagen \u00fcberhaupt reguliert, und weshalb hat die EU diesen technischen Ansatz gew\u00e4hlt? Ein zentrales Ziel des EU Action Plans ist es, Kapitalfl\u00fcsse in Richtung nachhaltiger Anlagen umzulenken und die erforderliche Transformation hin zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem zu finanzieren. Betrachtet man die atemberaubenden Wachstumsraten nachhaltiger Anlagen in den letzten Jahren, k\u00f6nnte man meinen, dieses Ziel des EU Action Plans sei bereits erreicht oder zumindest auf gutem Weg. Allerdings zwang das Fehlen einer gemeinsamen Definition nachhaltiger Anlagen die Banken dazu, eigene Definitionen einzuf\u00fchren, die nicht immer sehr pr\u00e4zise waren und deren Erf\u00fcllung oft schwer zu verifizieren war. In der Folge wichen nachhaltige Anlageprodukte der Banken mitunter kaum von nicht nachhaltigen Produkten ab und trugen damit nicht zum erforderlichen Transformationsprozess bei. Das Ph\u00e4nomen des Greenwashing war geboren, und gleichzeitig entstand die Notwendigkeit, eine gemeinsame Definition nachhaltiger Anlagen einzuf\u00fchren, um Greenwashing zu bek\u00e4mpfen. Warum der Ansatz so technisch sein musste und nicht an den Zielen der Kunden f\u00fcr nachhaltige Anlagen ausgerichtet ist, kann letztlich nur der Regulator beantworten.      <\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Arbeiten innerhalb der Grenzen<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch arbeiten Marcus und Finalix mit grossem Einsatz daran, den Banken zu helfen, ihre Verpflichtungen zu erf\u00fcllen. \u201eOb das alles Sinn ergibt oder nicht \u2013 die Verpflichtung besteht, und sie m\u00fcssen sie erf\u00fcllen, so schmerzhaft der Prozess auch ist\u201c, sagt er. \u201eWir unterst\u00fctzen sie auf vielf\u00e4ltige Weise, unter anderem bei der unglaublich schmerzhaften Dokumentenerstellung, der Anpassung von Beratungstools und administrativen Arbeitsprozessen.\u201c  <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was Marcus jedoch am meisten besch\u00e4ftigt, ist, dass das schiere Gewicht der Compliance auf Banken und Wealth Managern so gross ist, dass in den Banken kaum \u2013 oder gar keine \u2013 intellektuelle, pers\u00f6nliche oder finanzielle Kapazit\u00e4t \u00fcbrig bleibt, um dieses Thema strategisch zu durchdenken.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Initiative beraubt<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eLeider ist es zu einem \u201awie\u2018 statt einem \u201awarum\u2018 geworden \u2013 und das ist wirklich bedauerlich\u201c, berichtet er. \u201eEs ist bedauerlich, weil Banken und andere den Blick auf die Chance in all dem verlieren: n\u00e4mlich Nachhaltigkeits- und ESG-Strategien f\u00fcr ihre Kunden zu entwickeln, die sie als Institute differenzieren und das Interesse sowie die Aufmerksamkeit dieser Kunden weiter erh\u00f6hen. Und genau dort versuchen Finalix und ich auch, unseren Kunden zu helfen, den Fokus auf der Entwicklung einer exzellenten Strategie zu halten \u2013 mit echtem Augenmerk auf die tats\u00e4chlichen ESG-Bed\u00fcrfnisse der Kunden.\u201c <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marcus weitet seinen Blick nach Asien und stellt fest, dass Europa die erste Region ist, die das ESG-Thema aus regulatorischer Perspektive wirklich vorangetrieben hat; wie oben erw\u00e4hnt, wurde dies durch den wachsenden Trend des Greenwashing in den letzten Jahren ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hoffnung f\u00fcr Asien<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIn Singapur, in Hongkong und anderswo beginnt es gerade erst\u201c, berichtet er, \u201eaber es gibt einen Zeitverzug von mehreren Jahren. Wir m\u00fcssen sehen, wie sich die Dinge entwickeln, doch was ich aufrichtig hoffe, ist, dass die Regulatoren in der Region die Bed\u00fcrfnisse der Kunden nicht einfach beiseiteschieben, w\u00e4hrend sie in Richtung Regulierung vorpreschen. Ich denke, das l\u00e4sst sich in Bezug auf Kundenbed\u00fcrfnisse deutlich besser machen, als es sich in Europa entwickelt hat.\u201c<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er schliesst das Gespr\u00e4ch mit dem Hinweis, dass es trotz der aus seiner Sicht erheblichen Fehltritte in Europa ein enormes Gesch\u00e4ftspotenzial rund um ESG und Nachhaltigkeit gibt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesunder Menschenverstand und Kundenzentrierung<\/strong><\/h2>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Wachstum ESG-bezogener Anlagen war in den letzten Jahren \u00fcberw\u00e4ltigend und wird auch k\u00fcnftig enorm bleiben\u201c, berichtet er. \u201eIch glaube, Banken und die Wealth-Industrie in Asien sollten ihre eigenen ESG-Business-Strategien entwickeln \u2013 mit Fokus auf die ESG-Bed\u00fcrfnisse der Kunden, idealerweise ausgerichtet an einer sinnvollen Guidance der Regulatoren, aber nicht diktiert von nicht kundenfreundlichen Regulierungen und dann von Compliance-Teams statt von Business-Teams interpretiert. Die Gesch\u00e4ftschance ist riesig, wenn man Greenwashing vermeidet und seine ESG-Strategie richtig aufsetzt.\u201c <\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine kurze Notiz zu Finalix Business Consulting und Dr. Marcus Fenchel<\/strong><\/h3>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finalix ist eine Beratungsboutique mit Fokus auf die Finanz- und Versicherungsindustrie. Das Unternehmen wurde 2001 in der Schweiz gegr\u00fcndet und er\u00f6ffnete 2019 ein B\u00fcro in Singapur. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finalix unterst\u00fctzt eine breite Palette von Anbietern von Finanzdienstleistungen \u2013 von Banking (Universalbanken, Privatbanken, Asset Manager und Private-Equity-Gesellschaften) bis hin zu Versicherungen. Das Unternehmen fokussiert auf Digitalisierungs- und Transformationsprojekte und deckt dabei zentrale Senior-Rollen auf der Business-Seite ab, etwa als Product Owner, SMEs und Stream Leads. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finalix ist stolz darauf, Kunden ein Team von Consultants anbieten zu k\u00f6nnen, die im Durchschnitt \u00fcber mehr als 12 Jahre substanzielle Berufserfahrung bei renommierten Beratungsunternehmen sowie in Senior-Rollen in der Finanzdienstleistungsbranche verf\u00fcgen. Sie bringen starke Skill Sets, schnelle Anpassungsf\u00e4higkeit an neue Umfelder und unmittelbare Value Delivery in ihre Projekte ein. <\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solcher Experte ist Dr. Marcus Fenchel, der seine Karriere als Senior Consultant bei PwC begann, danach an die Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule wechselte, um zu Sustainable Banking zu forschen, und anschliessend mehr als 10 Jahre in verschiedenen F\u00fchrungsrollen bei UBS verbrachte, wo er die Lifecycles mehrerer Produktlinien managte und Innovations- und Transformationsprojekte jeder Gr\u00f6ssenordnung leitete.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor er zu Finalix kam, war Marcus als Managing Partner und Head Delivery beim FinTech-Unternehmen Sixsentix t\u00e4tig und war Senior Associate bei Noveras, einer Consulting-Boutique f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Banking Services. Dar\u00fcber hinaus ist Marcus Dozent f\u00fcr Sustainable Finance und Investment Management an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und der Kalaidos University in der Schweiz und hat mehrere Artikel und B\u00fccher zu Sustainable Banking publiziert. Marcus h\u00e4lt einen PhD in Sustainable Banking sowie Masterabschl\u00fcsse in Betriebswirtschaft, Umwelttechnologie und Organisationspsychologie.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fokussierung auf eine \u00fcberzeugende ESG Strategie ergibt eine riesige Gesch\u00e4ftschance f\u00fcr Banken und Wealth Managers<\/p>\n","protected":false},"featured_media":11243,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"news-tags":[71],"class_list":["post-11242","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","news-tags-nachhaltigkeit"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Weshalb ESG &amp; Sustainability im Wealth Management durch Kundenzentrierung getrieben werden sollte und nicht durch den Regulator - Finalix<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"noindex, follow\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Weshalb ESG &amp; Sustainability im Wealth Management durch Kundenzentrierung getrieben werden sollte und nicht durch den Regulator - 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